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In Erinnerung an
Horatio Majorana

† 12.11.2003


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Justizverwaltungsinspektor Johann Lang Österreich












Wir trauern um

Justizverwaltungsinspektor
Johann Lang

Justiz Niederösterreich - Justizwache - Strafanstalt Krems-Stein - A -



Todesursache erschossen
Todestag 6. April 1945
Alter unbekannt
Dienstjahre unbekannt
Waffe unbekannt



Zuchthaus Stein, 6. April 1945. Das NS-Regime steht vor dem Zusammenbruch. Um die von der Anstaltsleitung angeordnete Entlassung aller Häftlinge zu verhindern, richten SS, Wehrmacht und Volkssturm ein entsetzliches Massaker an und ermorden 229 Häftlinge und die vier Justizwachebeamten Anstaltsleiter Franz Kodre, Verwaltungsinspektor Johann Lang und die Oberwachtmeister Johann Bölz und Heinrich Lasky. Die Justizwachebeamten, die zuvor die Häftlinge bewaffnen wollten, wurden von einer Wehrmachtseinheit nach einem Pseuydostandverfahren erschossen.

In den folgenden Tagen wurden im Stadtgebiet von Krems a. d. Donau und Umgebung ebenfalls Dutzende, bereits freigelassene Häftlinge ermordet. Weitere 61 flüchtige Häftlinge wurde am 7. April auf dem Friedhof von Hadersdorf am Kamp erschossen. Die Gesamtzahl der Opfer ist bis heute unbekannt

Vom Volksgerichts Wien erging im August 1946 gegen die Verantwortlichen für dieses Massaker, zum Teil selbst ehemalige Justizwachebeamte, folgendes Urteil:

Die Angeklagten Leo P., Alois B., Anton Po., Franz H. und Eduard A. wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet;
Karl S., Alois T., Johann D., Karl F. und Franz E. wurden zu lebenslangem Zuchthaus,
Karl R. zu 3 Jahren schwerem Kerker verurteilt;

Die zu Freiheitsstrafen verurteilten Angeklagten wurden bis spätestens Dezember 1954 begnadigt und aus der Haft entlassen.

Die eigentlichen Haupttäter konnten nie belangt werden. Sowohl Kreisleiter Anton Wilthum als auch Gauleiter Jury, die den Befehl zum Massaker und zur Exekution gaben, entzogen sich der gerichtlichen Verfolgung durch Selbstmord

Für die Opfer des Massakers wurde 1965 in der Justizanstalt Stein zwei Gedenktafeln enthüllt.



Quellen: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Österreich




Heutige Todestage
Andrew David Parker

† 12.4.2005



Baldige Todestage
Andrew David Parker
12.4.2005

Hermann Gruber
13.4.2000

Jens Jaletzky
13.4.2002

Franz Hrabe
13.4.1923

Joseph Geoffrey Carroll
13.4.2006

Cheryl Rosemarie Lloyd
13.4.2009

Anton Wimmer
13.4.2007

Dick Haveman
13.4.2011

Roland Stonjek
13.4.2012

Dr. Reinhard Malzer
13.4.2013

Christian Weege
13.4.2013

Udo Sparr
13.4.2018

Tom Kusters
14.4.2000

Jürgen Heckers
14.4.2008

Henry Kells
14.4.1920

Johannes Kippers
14.4.1944

Markus Ruisinger
14.4.2008

Jörg Matthias
14.4.2005

Günter Müller
15.4.1980

Petra Döhmen
15.4.1998

Josef Tittler
15.4.1945

Kaj Søren Johansen
15.4.1945

Hans Peter Christensen
15.4.1945

Walter Nehring
15.4.2006

Rene Albes
15.4.2014

Robert Inselmann
15.4.2015

Andrew Perrie
15.4.1944

Uwe Fredrich
16.4.2000

Hans Thorkild Hansen
16.4.1945

Viktor Fussing Rasmussen
16.4.1945

Peter Cornelius Madsen
16.4.1945

Melanie Watzlaw
16.4.2011

W. Dear
16.4.1958

Jean Serge Nerin
16.4.2010

Maurice Lots
16.4.2012

Karl Molzer
17.4.1919

Franz Gröger
17.4.1919

Josef Hradsky
17.4.1919

Wenzel Huschek
17.4.1919

Emil Miksch
17.4.1919

Gary Andrew Toms
17.4.2009

Rainer Krüger
17.4.2011

Yvonne Fletcher
17.4.1984

Josef Maier
17.4.1949

Valentine Genette
17.4.2013

Hans-Jürgen Sonntag
17.4.1989

Helmut Rieger
18.4.1985

Uwe Faden
18.4.1974

Andre H.
18.4.1997

Ludwig Striegl
18.4.2007



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