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In Erinnerung an
Rainer Eigenfeld

† 7.4.2010


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Justizverwaltungsinspektor Johann Lang Österreich












Wir trauern um

Justizverwaltungsinspektor
Johann Lang

Justiz Niederösterreich - Justizwache - Strafanstalt Krems-Stein - A -



Todesursache erschossen
Todestag 6. April 1945
Alter unbekannt
Dienstjahre unbekannt
Waffe unbekannt



Zuchthaus Stein, 6. April 1945. Das NS-Regime steht vor dem Zusammenbruch. Um die von der Anstaltsleitung angeordnete Entlassung aller Häftlinge zu verhindern, richten SS, Wehrmacht und Volkssturm ein entsetzliches Massaker an und ermorden 229 Häftlinge und die vier Justizwachebeamten Anstaltsleiter Franz Kodre, Verwaltungsinspektor Johann Lang und die Oberwachtmeister Johann Bölz und Heinrich Lasky. Die Justizwachebeamten, die zuvor die Häftlinge bewaffnen wollten, wurden von einer Wehrmachtseinheit nach einem Pseuydostandverfahren erschossen.

In den folgenden Tagen wurden im Stadtgebiet von Krems a. d. Donau und Umgebung ebenfalls Dutzende, bereits freigelassene Häftlinge ermordet. Weitere 61 flüchtige Häftlinge wurde am 7. April auf dem Friedhof von Hadersdorf am Kamp erschossen. Die Gesamtzahl der Opfer ist bis heute unbekannt

Vom Volksgerichts Wien erging im August 1946 gegen die Verantwortlichen für dieses Massaker, zum Teil selbst ehemalige Justizwachebeamte, folgendes Urteil:

Die Angeklagten Leo P., Alois B., Anton Po., Franz H. und Eduard A. wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet;
Karl S., Alois T., Johann D., Karl F. und Franz E. wurden zu lebenslangem Zuchthaus,
Karl R. zu 3 Jahren schwerem Kerker verurteilt;

Die zu Freiheitsstrafen verurteilten Angeklagten wurden bis spätestens Dezember 1954 begnadigt und aus der Haft entlassen.

Die eigentlichen Haupttäter konnten nie belangt werden. Sowohl Kreisleiter Anton Wilthum als auch Gauleiter Jury, die den Befehl zum Massaker und zur Exekution gaben, entzogen sich der gerichtlichen Verfolgung durch Selbstmord

Für die Opfer des Massakers wurde 1965 in der Justizanstalt Stein zwei Gedenktafeln enthüllt.



Quellen: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Österreich




Heutige Todestage
John Barton
† 29.11.1919



Baldige Todestage
John Barton
29.11.1919

Udo Pfeiffer
30.11.2011

Sandro Schulze
30.11.2011

Walter Liesenfeld
30.11.2013

Gerald Schlomski
30.11.2013

Peter Wagner
30.11.2015

Klaus Waldner
30.11.2016

Rainer Krempl
1.12.2010

Andreas Niggler
2.12.1918

Balthasar Holzapfel
2.12.1918

Max Pitscheneder
2.12.1943

Rocco Giovanni Vallelonga
2.12.2004

Michael Gorman
2.12.1921

Roland Maschke
2.12.2006

Ralf Achilles
2.12.2011

August Richartz
2.12.1950

Gerhard Reichert
2.12.1952

Josef Heinrich
3.12.1959

Christian Kastner
3.12.2000

Pasquale De Palma
3.12.2008

Jos Driesmans
3.12.2009

Kurt Moser
3.12.1989

Wolfgang Hübner
3.12.2013

Volker Walliser
4.12.1991

Kitty van Nieuwenhuysen
4.12.2007

Iman Jan Henry Klaassen
4.12.1992

Guy Boutineau
4.12.1994

Serge Sakiroff
4.12.1994

Philippe Poupard
4.12.1994

Ferdinand Schmitz
4.12.2013

Hanns Lobenhofer
5.12.2006

Franz Schützinger
5.12.2009

Dieter Brückner
5.12.2011

Vassili Bogomoletz
6.12.2005

Wolfgang Pagenburg
6.12.2006

Stephan Stauber
6.12.2006

Alexander Seidel
6.12.2008

Luca Kahlert
6.12.2015

Dieter Sch.
6.12.1951

Johann Peter
7.12.1920

Johann Schindele
7.12.2006

Heidrun Gartemann
7.12.2006

William James Clements
7.12.1985

George Gilliland
7.12.1985

Franz Petter
8.12.1963

Maria Teresa Marcocci
8.12.2010

Eric Lales
8.12.2011

Joachim Mehmall
9.12.1982

Marco Fester
9.12.2006

Gerhard Bley
9.12.1981



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