.:: ODMP ::.
2024 2025 2026 Galerie ODMP Impressum
+++ Willkommen auf ODMP.info +++ Das Team von odmp.info +++
Hauptnavigation
- Über diese Seiten
- Aufnahmekriterien
- Informationen gesucht...
- ODMP
- Gästebuch
- Fall melden
- Linkliste
- Team
- Der Zug des Lebens
- Videodokumentationen
- Unterstützer gesucht
- Unterstützer
- Impressum
- Datenschutz

Testseite


In Erinnerung an
Malcolm Whigham

† 16.8.2007


ODMP
 
Und Oder Genauer Wortlaut

Startseite
Galerie
Videos
Neuer Eintrag

Alle0-9ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ


Polizeiobermeister Heinrich Brüggemann Deutschland












Wir trauern um

Polizeiobermeister
Heinrich Brüggemann

Niedersachsen - Polizeidirektion Osnabrück - Polizei Hunteburg - D -



Todesursache Erschießen
Todestag 24. Februar 1966
Alter 46 Jahre
Dienstjahre unbekannt
Waffe abgesägtes Kleinkalibergewehr



Die Nacht ist zum Tag geworden in Hunteburg-Meyerhöfen.
Es ist der 24. Februar 1966. Grell erleuchten die Scheinwerfer der Polizeifahrzeuge und
jede Menge Handleuchten die Wiese des Bauern Bosse. Hier ist gegen 19 Uhr etwas Unfassbares
geschehen:
Der flüchtige Verbrecher Bruno F. hat den 46-jährigen Polizeiobermeister Heinrich Brüggemann
aus Hunteburg mit drei Schüssen aus seiner langläufigen 6,35-mm-Pistole getötet.
Mit einem Feuerwehrfahrzeug wollen die Helfer den in sich zusammengesackten und lebensgefährlich
verletzten Beamten in das Ostercappelner Krankenhaus fahren. Doch kaum hat der Wagen mit Blaulicht
und Martinshorn den Ort Bohmte hinter sich gelassen, verstirbt der Ordnungshüter.
„Grüßt mir meine Frau und die Kinder. Und sagt ihnen, sie sollen nicht traurig sein.“
Dies sind die letzten Worte Heinrich Brüggemanns.

Die Vorgeschichte des schweren Verbrechens im Kreis Wittlage an diesem Donnerstagabend beginnt an
einem Tag im August 1965. Bruno F. flieht aus dem Zuchthaus, taucht im Teutoburger Wald ab, eine
Einbruchserie beginnt. Dabei macht F. bereits am 29. Dezember 1965 von seiner Schusswaffe Gebrauch,
schießt den Postbeamten Alois Broxtermann nieder. Ganz Deutschland sucht den Täter.

In der Gaststätte Heemann in Meyerhöfen sitzt an jenem 24. Februar 1966 ein Mann an der Theke,
trinkt Bier und isst ein Kotelett. Er schien „guter Dinge“ gewesen zu sein, wird Frau Heemann den
Ermittlern wenig später in die Notizblöcke diktieren. Eine Wendung bekommt die Situation, als der
Bundesbahnbeamte Herbert Sch. den Raum betritt. Dem vertraut die Wirtin nämlich an, was sie zu
erkennen glaubt: „In meinem Lokal sitzt der F. – und isst ein Kotelett...“

Sch. geht an die Theke, mustert den Verdächtigen, bittet einen Gast, der sich ebenfalls im Raum befindet,
mit ihm vor die Tür des Gasthauses zu gehen. Sch. und der Gast beratschlagen sich, ehe der Bahnbeamte Sch.
schleunigst Polizeiobermeister Brüggemann aufsucht. Als Sch. und Brüggemann im Pkw des Bahnbeamten zum
Gasthaus zurückkommen, hat Bruno F. bereits die Flucht ergriffen, ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr
ist dem Verbrecher aber bereits auf den Fersen.

Am Blaulicht erkennen Herbert Sch. und Heinrich Brüggemann, wo sie hin müssen. Rasch haben die beiden
Männer F. erreicht – der versucht, davonzuradeln. Das Auto überholt den Flüchtigen. Polizeiobermeister
Brüggemann dreht die Fensterscheibe herunter: „Anhalten! Polizei!“

Bruno F. wirft daraufhin sein Rad auf die Erde, hetzt über die Weide des Bauern Bosse und versucht in
der Dunkelheit zu verschwinden. Heinrich Brüggemann verlässt das Auto und nimmt die Verfolgung zu Fuß
auf, während Herbert Sch. im Schritttempo auf einem Weg neben der Weide die Fahrt fortsetzt. Die Schüsse
hört Sch. nicht, das Wagengeräusch ist lauter. Deutlich sieht der Bahnbeamte aber, wie Brüggemann zusammensackt.

Bruno F. verschwindet im Dunkeln. Zurück am Tatort bleiben das Fahrrad und der Mantel des Mörders.
Die Großfahndung läuft an. In den folgenden Tagen wird F. gleich mehrfach gesehen, entwischt den Ermittlern
aber immer wieder im letzten Moment.


Auf den Tag genau ein Jahr nach den Schüssen auf Brüggemann gelang es der Polizei, F. am 24. Februar 1967
in einem Kaufhaus in Kassel festzunehmen. Eine Kassiererin hatte den Flüchtigen erkannt.

Im November 1967 verurteilte das Landgericht Osnabrück F. zu lebenslangem Zuchthaus wegen eines versuchten
Mordes und einem besonders schweren Fall von Totschlag.



( u. a. aus Neue Osnabrücker Zeitung v. 26.02.2006 )

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Fabeyer
Die endlose Jagd auf Bruno Fabeyer, Archiv „Die Zeit“, Jahrgang 1967, Ausgabe 44 vom 3. November 1967.
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/676283/so-fuhrte-bruno-fabeyer-die-polizei
Deutschland




Heutige Todestage
Anton Dolezal
† 8.4.1946

Unbekannt
† 8.4.2009

Renate Fichtenbauer

† 8.4.2012

Stefan Heik

† 8.4.2012



Baldige Todestage
Anton Dolezal
8.4.1946

Unbekannt
8.4.2009

Renate Fichtenbauer
8.4.2012

Stefan Heik
8.4.2012

Klaus Keil
9.4.2008

Peter Secker
9.4.2011

Rudolf Dorner
10.4.1946

Alan McMurray
10.4.2006

Gunnar Angelveit
10.4.2008

Antonie Lubertus van Osch
10.4.1946

Caroline Maes
10.4.2008

Florian Guyot
10.4.2010

Benoit Vautrin
10.4.2015

Wilfried Zander
11.4.1990

Anita Düttmann
11.4.2000

Heinrich Deml
11.4.1920

Stefan Ortner
11.4.2009

Frederick V. Armstrong
11.4.1987

Robert James B. McLean
11.4.1987

Cedric Pappatico
11.4.2012

Andrew David Parker
12.4.2005

Hermann Gruber
13.4.2000

Jens Jaletzky
13.4.2002

Franz Hrabe
13.4.1923

Joseph Geoffrey Carroll
13.4.2006

Cheryl Rosemarie Lloyd
13.4.2009

Anton Wimmer
13.4.2007

Dick Haveman
13.4.2011

Roland Stonjek
13.4.2012

Dr. Reinhard Malzer
13.4.2013

Christian Weege
13.4.2013

Udo Sparr
13.4.2018

Tom Kusters
14.4.2000

Jürgen Heckers
14.4.2008

Henry Kells
14.4.1920

Johannes Kippers
14.4.1944

Markus Ruisinger
14.4.2008

Jörg Matthias
14.4.2005

Günter Müller
15.4.1980

Petra Döhmen
15.4.1998

Josef Tittler
15.4.1945

Kaj Søren Johansen
15.4.1945

Hans Peter Christensen
15.4.1945

Walter Nehring
15.4.2006

Rene Albes
15.4.2014

Robert Inselmann
15.4.2015

Andrew Perrie
15.4.1944

Uwe Fredrich
16.4.2000

Hans Thorkild Hansen
16.4.1945

Viktor Fussing Rasmussen
16.4.1945



facebook
odmp.info auf facebook 2011


© odmp.info/net4cops.de 2026