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In Erinnerung an
Bernd Korb

† 10.7.1979


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Justizverwaltungsinspektor Johann Lang Österreich












Wir trauern um

Justizverwaltungsinspektor
Johann Lang

Justiz Niederösterreich - Justizwache - Strafanstalt Krems-Stein - A -



Todesursache erschossen
Todestag 6. April 1945
Alter unbekannt
Dienstjahre unbekannt
Waffe unbekannt



Zuchthaus Stein, 6. April 1945. Das NS-Regime steht vor dem Zusammenbruch. Um die von der Anstaltsleitung angeordnete Entlassung aller Häftlinge zu verhindern, richten SS, Wehrmacht und Volkssturm ein entsetzliches Massaker an und ermorden 229 Häftlinge und die vier Justizwachebeamten Anstaltsleiter Franz Kodre, Verwaltungsinspektor Johann Lang und die Oberwachtmeister Johann Bölz und Heinrich Lasky. Die Justizwachebeamten, die zuvor die Häftlinge bewaffnen wollten, wurden von einer Wehrmachtseinheit nach einem Pseuydostandverfahren erschossen.

In den folgenden Tagen wurden im Stadtgebiet von Krems a. d. Donau und Umgebung ebenfalls Dutzende, bereits freigelassene Häftlinge ermordet. Weitere 61 flüchtige Häftlinge wurde am 7. April auf dem Friedhof von Hadersdorf am Kamp erschossen. Die Gesamtzahl der Opfer ist bis heute unbekannt

Vom Volksgerichts Wien erging im August 1946 gegen die Verantwortlichen für dieses Massaker, zum Teil selbst ehemalige Justizwachebeamte, folgendes Urteil:

Die Angeklagten Leo P., Alois B., Anton Po., Franz H. und Eduard A. wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet;
Karl S., Alois T., Johann D., Karl F. und Franz E. wurden zu lebenslangem Zuchthaus,
Karl R. zu 3 Jahren schwerem Kerker verurteilt;

Die zu Freiheitsstrafen verurteilten Angeklagten wurden bis spätestens Dezember 1954 begnadigt und aus der Haft entlassen.

Die eigentlichen Haupttäter konnten nie belangt werden. Sowohl Kreisleiter Anton Wilthum als auch Gauleiter Jury, die den Befehl zum Massaker und zur Exekution gaben, entzogen sich der gerichtlichen Verfolgung durch Selbstmord

Für die Opfer des Massakers wurde 1965 in der Justizanstalt Stein zwei Gedenktafeln enthüllt.



Quellen: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Österreich




Heutige Todestage
Johannes Urselmann
† 4.2.2000

Viktor Leon Ingomar
† 4.2.1944



Baldige Todestage
Johannes Urselmann
4.2.2000

Viktor Leon Ingomar
4.2.1944

Erwin Furtner
5.2.1992

Giorgio Illuminoso
5.2.2009

Josef Plass
6.2.1976

Charles Børge Rasmussen
6.2.1944

Alexandra Nelles
6.2.2010

Wietze de Jong
6.2.1974

Diana Schumann
6.2.2007

Pieter Baetens
6.2.2007

Steffen van Geldern
6.2.2012

Henning Evald Christensen
7.2.1945

Leon Bercher
7.2.2017

Laurent Kerstemont
7.2.2016

Arthur Walter
8.2.1951

Erwin Opitz
8.2.1964

Knud Erik Duvald
8.2.1947

Theodor Schmedding
8.2.1947

Hans-Dieter Lange
9.2.1972

Noel Gerard McCarthy
9.2.2008

-- --
9.2.2010

Gerald Bürger
9.2.2010

Herbert Lampret
9.2.2010

Wolfgang Ficker
9.2.2007

Gerhard Höfner
9.2.2009

Veit Rathenow
9.2.2018

Stefan Jetzer
10.2.1998

Thomas Lachmaier
10.2.1998

Thomas Haupt
10.2.1998

Ralph Schulze
10.2.1998

Sigurd Reckwitz
10.2.2009

Steffen Franke
10.2.2010

Rainer Bott
10.2.1995

Georg Valter Andersen
10.2.1945

Giovanni Palatucci
10.2.1945

Bernd Burkhard Janning
10.2.2013

Karl Beck
11.2.1946

Otto Adam
11.2.1975

Derek George Breen
11.2.1986

Marko Lietz
11.2.2014

Manfred Tophoven
12.2.1973

Josef Gegendorfer
12.2.1934

Franz Huemer
12.2.1934

Josef Klausner
12.2.1934

Hans Preiner
12.2.1934

Jörg Hoffmann
12.2.2010

Kalle Usko
12.2.1926

Andreas Hasler
12.2.2011

Jörg Mönninghoff
12.2.2011

Kurt Zorn
12.2.2009



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