Wir trauern um

Vizewachtmeister
Karl Walzer

k.k. Gendarmerie - Gendarmeriekommando Nr 1 (Niederösterreich) - Gendarmerieposten Herzogenburg - A -

 
 
Todesursache erschossen
Todestag 25.September.1913
Alter unbekannt
Dienstjahre unbekannt
Waffe Flobertgewehr

Gendarmerievizewachtmeister Karl Walzer, der den Auftrag hatte, das Traisenufer wegen Wilderer abzupatrouillieren, wurde am 25.9.1913 gegen 03.00 Uhr beim Traisendamm bei Oberndorf in der Ebene (Bez. St. Pölten) von 2 Wilderern meuchlings erschossen.

Als Täter wurden die Wilderer Gustav A. und Karl H. ausgeforscht.Der Haupttäter Gustav A. wurde zum Tode verurteilt, das Urteil jedoch später in lebenslange Kerkerstrafe umgewandelt. Der Mittäter Karl H. wurde zu einer fünfjährigen Kerkerstrafe verurteilt.

Am Tatort wurde 1914 von der Gemeinde Herzogenburg, von Jagdfreunden und Gendarmen als Denkmal für den Ermordeten eine drei Meter hohe Steinpyramide, auf der sich ein Bronze-Relief Walzers befindet, errichtet.

1937 schändeten zwei später ausgeforschte Täter das Denkmal und rissen das Bronze-Relief herab, um sich durch den Verkauf der Bronzeteile etwas Geld zu verdienen. Das Denkmal wurde von der Gendarmerie wieder hergestellt, wobei das Relief nich mehr aus Bronze, sondern aus Stein besteht.

Quellen:
Gendarmerierundschau 12/1937


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